Orchesterbiographie
Das Kammerorchester Arpeggione Hohenems ist ein künstlerisches Juwel. Es ist beseelt von der Leidenschaft, Musik zu vermitteln, in der die höchsten künstlerischen Ansprüche spürbar werden, sieht es als seine Mission.
Arpeggione spielt sowohl Werke des klassischen Repertoires wie auch zeitgenössische Musik mit der gleichen Sorgfalt, Virtuosität und Hingabe. Dadurch verzaubert und belebt Arpeggione seine Zuhörer wie auch seine Kritiker.
Die Mitglieder dieses Ensembles stammen aus verschiedenen Länder Europas; diese Vielfalt an Traditionen und Ansichten, diese Freude an der Auseinandersetzung bringt ihren Konzerten eine aufregende Frische und Komplexität.
Unter der künstlerischen Leitung des Bratschisten Irakli Gogibedaschwili, feierte Arpeggione im Jahr 2010 das 20. Jubiläum seines Bestehens. Seit seinen Anfängen spielt dieses Orchester mehr als 600 Konzerte in vielen Teilen der Welt, unter anderem in Europa, den USA, Zentral- und Südamerika, Brasilien, Russland und Israel. Unter der Leitung solcher hervorragenden Dirigenten wie Alexander Rudin, Vladimir Ashkenazy, Saulius Sondeckis, Howard Griffiths, Kirill Petrenko, Lev Markiz, Uros Lajovic, Kevin Griffiths oder C. A. Bünte hat Arpeggione in den großen europäischen Musikfestivals und Konzerthallen gespielt. Arpeggione gastierte weiterhin im Concertgebouw Amsterdam, in der Tonhalle Zürich, in Santa Cecilia in Rom, im Verdi -Saal in Mailand, im Großen Philharmonischen Saal von St. Petersburg und im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums.
Arpeggione hat mit vielen hervorragenden, international bekannten Solisten musiziert, wie Jeremy Menuhin, Jean-François Antonioli, Konstantin Lifschitz, Dang Thai Son,Sarah Chang, Lisa Batiashvili, Isabelle van Keulen, David Garrett, Benjamin Schmid, Patricia Kopatchinskaya, Dimitri Sitkowetzky, Vadim Repin, Liana Issakadze, Barnabás Kelemen, Sergey Krylov, Janine Jansen (Violine), Natalia Gutman, Alexander Rudin, Antonio Meneses Ivan Monighetti (Violoncello), Evelyn Glennie, Martin Grubinger (Percussion), Andras Adorian (Flöte), Marielle Nordmann (Harfe), Paata Burchuladze, Maurice André,Sergei Nakariakov, Bernard Soustrot, Reinhold Friedrich, Gabor Boldozky (Trompete), Eduard Brunner, Dimitri Ashkenazy (Klarinette), François Leleux, sowie Marco Postinghel (Fagott).
Beheimatet ist Arpeggione in der Stadt Hohenems im Renaissancepalast der Familie Waldburg-Zeil. Dieser Palast mit seinem schönen Ambiente und ausgezeichneter Akustik bietet einen idealen Raum für die Abonnementkonzerte. Arpeggione bietet jungen Musikern aus ganz Europa ein Forum, ihr Können vor großem Publikum vorzutragen.. In seinem Repertoire hat Arpeggione mehr als 100 verschiedene Programme und zahlreiche Uraufführungen, darunter mehrere Werke, die von bedeutenden Komponisten eigens für Arpeggione komponiert wurden. Ferner war Arpeggione das erste Kammerorchester seit 55 Jahren, welches in Haiti gastierte.
Zahlreiche CD-Aufnahmen wurden gemacht. Dazu haben ORF, SFR, DRS sowie der Bayerische Rundfunk, Radio Netherland, Radio Slowenien und NBC Konzertaufnahmen gesendet und Arpeggione Reportagen gewidmet.
Die einzelnen Mitglieder des Orchesters sind hervorragende Musiker, die auch teils als Solisten, in Quartetten und anderen Kammermusikformationen tätig sind und als Lehrpersonen die Jugend unterrichten.
Das Arpeggione Kammerorchester pflegt ein sehr breites Repertoire, von klassischen bis zeitgenössischen Werken. Das Orchester unternahm zahlreiche internationale Tourneen und zeichnete sich für viele Üraufführungen verantwortlich. Die Mitglieder dieses Ensembles stammen aus verschiedenen Ländern Europas.
Unten stehend sehen Sie eine aktuelle Liste jener Musiker, die je nach Konzertprogramm teilnehmen. In Klammer stehen die Herkunftsländer, daneben der aktuelle Wohn- bzw. Wirkungsort.
Chefdirigent
Robert Bokor
Violine I
Maria Azova 1. Konzertmeisterin (Russland) Frankfurt
Evgenia Pikovski Konzertmeisterin (Israel) Jerusalem
Tamás Tóth (Ungarn) Györ
Gyula Gabora (Ungarn) Budapest
Géza Stuller (Ungarn) Wien
Bruno Tripoli (Italien) Mailand
Igor Zeidenshnir (Rusland) Moskau
Roman Oszecsinszki (Ukraine) Budapest
Kozue Kusunoki (Japan ) Wien
Maximilian Bratt (Schweden) Stockholm
Violine II
Elyakum Salzman, Stimmführer (Israel) Jerusalem
Katarzyna Brzoza, Stimmführerin (Polen) Wien
Miklós Hegyi (Ungarn) Budapest
Markus Kessler (Österreich) Feldkirch
Judit Zámbó (Ungarn) Budapest
Elke Napetschnig (Österreich) Hohenems
Andre Vitek (Österreich) Hohenems
Viola
Olga Bulakova, Stimmführerin (Russland) Moskau
Balazs Toth, Stimmführer (Ungarn) Budapest
Irakli Gogibedaschwili (Österreich) Lustenau
Markus Hartmann Deutschland (Wangen )
György Fazekas (Ungarn)
Violoncello
Tamás Mérei, Stimmführer (Ungarn) Szombathely
Akos Takács, Stimmführer (Ungarn) Budapest
Claudio Pasceri (Italien) Milano
Endre Balog (Ungarn) Budapest
Krisztián Kurucz (Ungarn) Budapest
Kontrabass
Vilmos Buza (Ungarn) Budapest
Peter Voss (Ungarn) Budapest
Andrei Shynkevich (Weißrussland) Hamburg
Simon Hartman (Deutschland) Wangen
Cembalo
Christan Lebar (Österreich) Feldkirch
Flöte
Hossein Samian (Österreich) Bregenz
Maria Hartmann (Deutschland) Wangen
Oboe
Georgi Kobulashvili (Deutschland) München
Nikolas Tsharkviani (Deutschland) München
Zoltan Trizsi (Österreich) Bludenz
Klarinette
Markus Beer (Österreich) Hohenems
Ralph Bauer (Deutschland) Wangen
Fagott
Rüdiger Schwedes (Deutschland) St. Gallen
Allen Smith (Österreich) Feldkirch
Teimuras Buchnikashvili (Georgien) München
Susanne Simma (Österreich) Dornbirn
Horn
Zoltan Holb (Ungarn) St. Gallen
Christian Beemelmans (Deutschland) Wangen
Felicitas Stoffel (Deutschland) Leonsberg
Christoph Ellensohn (Österreich) Feldkirch
Silke Allmaier (Österreich) Hohenems
Trompete
Reinhard Schäfer (Österreich) Lustenau
Bernhard Bär (Österreich) Bregenz
Martin Eberle (Österreich) Feldkirch
Schlagwerk
Wolfgang Wehinger (Österreich) Götzis
Stefan Greussingen (Österreich) Feldkirch