01. JUNI

„REQUIEM X – URAUFFÜHRUNG“, Sonderkonzert

Kirche Linsebühl St. Gallen, Schweiz, 20.30 Uhr

Gedenkkonzert für die Opfer des Terroranschlages 1997 in Ägypten

"REQUIEM X" ist ein dramatisches Werk für Chor und Orchester von Komponist Christoph Schnell. Das Werk versinkt jedoch weder in Trauer, noch steigert es sich in einen Rache- oder Vergeltungsgedanken (Es fehlt das für ein Requiem typische Motiv des "Dies irae" - Tag des Zorns resp. des jüngsten Gerichtes). Neben dem Ausdruck von Trauer ist "REQUIEM X" ein leidenschaftlicher Appell für Lebenswillen und Lebensmut.

Das Werk besteht aus zehn Sätzen, die alle zwischen 2016/2017 entstanden sind. Zu diesen Teilen gehören der Requiem-Introitus, Sanctus und Agnus Dei usw. Die Texte sind freie lateinische Erweiterungen der ursprünglichen liturgischen Texte und lateinische Neudichtungen. Der 10. und letzte Teil endet mit dem Satz: "Corpora sunt fragila, sed anima perpetua et aeterna est" (dt.: "Die Körper sind zerbrechlich/vergänglich, aber die Seele ist ewig").

Stilistisch verbindet das spannungsgeladene Werk - in typischer Manier des Komponisten - verschiedenste musikalische Elemente zu einem grossen Ganzen und spannt einen musikalischen Bogen von Tonalität zu Atonalität.

 

Das Werk hat folgende Besetzung: Gemischter Chor, Streichorchester mit Solo-Violine/n, Pauken und weitere Perkussion. Als Besonderheit werden in der Schlaginstrumenten-Sektion zwei Taikos (japanische Trommeln) eingesetzt, die dem Werk eine unverwechselbare und ganz besondere Klangcharakteristik verleihen. Sie werden gespielt vom in der Schweiz lebenden japanischen Paukisten und Perkussionisten Katsunobo Hiraki.

Sonoro Choir London

Arpeggione Kammerorchester

Katsunobu Hiraki, Taiko Drums

Robert Bokor, Dirigent
Christoph Schnell, Komponist

 

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