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25 Jahre Arpeggione Kammerorchester Hohenems

Jubiläumsjahr mit Starbesetzungen

„Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.“

 

Dieses Zitat von Yehudi Menuhin spiegelt die Geschichte des Kammerorchesters Arpeggione von der Entstehung bis zur Gegenwart wieder und wird wohl auch für die Zukunft als Wahlspruch dienen können.


1989: ein denkwürdiges Jahr: 25 Jahre Mauerfall, 25 Jahre Fußgängerzone in Dornbirn, Eröffnung des Café Nachbauer in Hohenems. Und eine Idee wurde geboren:  so war Platz für ein eigenes Kammerorchester. Der Gründer und nach wie vor künstlerische Leiter des Kammerorchesters war Professor Irakli Gogibedaschwili. Als Bratschist hat er eine enge Beziehung zu Schubert’s Sonate „Arpeggione“, so war die Namensgebung des Orchesters naheliegend. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Herrn Professor Gogibedaschwili konnten die Verantwortlichen der Stadt Hohenems und die gräfliche Familie Waldburg-Zeil für die Realisierung der Idee gewonnen werden.

 

Bereits im Jahr 1990 konnte die erste Konzertreihe im Palast in Hohenems aufgeführt werden. Das erste Konzert wurde im Frühjahr 1990 im Rittersaal aufgeführt, der seither sozusagen die Heimstätte des Orchesters darstellt. Der damalige Dirigent war Frank Kramer aus München. In den ersten Jahren ist Gari Petrenko ein häufiger Gast als Dirigent und Konzertmeister gewesen. Er konnte für das Orchester wesentliche Impulse für das Weiterbestehen setzen. Als weiterer spiritueller Mentor ist Alexander Rudin als langjähriger Chefdirigent und Cellist anzuführen.

 

Seit den Anfängen ist als wichtiger Wegbegleiter in ideeller und finanzieller Hinsicht Herr Wilhelm Otten zu nennen. Ihm gebührt ein ganz spezieller Dank für seine Unterstützung. Seither konnten ca. 1000 Konzerte realisiert werden. Ein wesentlicher Aspekt war dabei stets, internationale Musiker und Dirigenten zu verpflichten um die kulturelle Vielfalt und die völkerverbindende Qualität von klassischer Musik zu veranschaulichen und erlebbar zu machen.


Ein Fixpunkt in der musikalischen Landschaft Vorarlbergs ist das jährlich wiederkehrende Konzert „Sterne von Morgen“. Unter diesem Titel werden jugendliche Musiker und Musikerinnen aus verschiedenen Ländern unter besonderer Berücksichtigung einheimischer Künstler eingeladen, Ihr Können zu zeigen. Diese Konzerte können mit Recht als Beginn einiger Karrieren von weltweiter Bedeutung bezeichnet werden. So sind hier Künstler wie Konstantin Lifschitz, Lisa Batiashvili, Daniil Trifonov, Kian Soltani und Aaron Pilsan zu erwähnen.


Das Kammerorchester Arpeggione versteht sich aber auch als kultureller Botschafter Österreichs in der Welt. In den letzten 25 Jahren begeisterte das Orchester sein Publikum in den renommiertesten Konzertsälen, wie z. B. Concertgebouw Amsterdam, Verdisaal Mailand, Große Philharmonie St. Petersburg oder Browardcenter Miami.


Das eigentliche Zentrum bleibt aber der ehrwürdige Rittersaal im Palast in Hohenems. Hier trifft sich seit vielen Jahren ein internationales Publikum aus dem gesamten Bodenseeraum. Das traditionelle Sommerkonzert findet jeweils im Palasthof statt, wobei der Wettergott in den letzten Jahren sehr gnädig war und schönes Wetter bescherte.

 

Die Realisierung aller Konzerte in Hohenems wäre ohne uneigennütziger Unterstützung des Freundeskreises des Kammerorchesters Arpeggione nicht möglich gewesen. Das kommende Sommerkonzert im Palasthof trägt den Titel „Hymne an die Freude“. Es soll mit Beethovens 9. Symphonie das Jubiläumskonzert anläßlich des 25-jährigen Bestehens werden.